Liebe Sportfreunde,

wir haben zusammen nicht aufgegeben und trotz der Corona-Beschränkungen weiter Sport getrieben. Nun wollen wir gemeinsam mit den Kreissportbund Bautzen und Görlitz sowie vielen anderen Vereinen ein größeres Zeichen setzen und am nächsten Wochenende (28. bis 30. Mai) ein Aktionswochenende durchführen.

Ziel ist es, auf unsere Vereine und derenzwingend notwendigen Öffnungsperspektiven hinzuweisen."Sport ist Teil der Lösung und nicht des Problems!"

Und so könnt Ihr Euch einbringen: Schickt uns per Mail (kontakt@vereinszukunft-gestalten.de) Bilder von Euch beim Sporttreiben oder anderen kreativen Ideen (gemalte Bilder, TikTok-Videos o.Ä.), welche wir am kommenden Wochenende dann stündlich via Instagram, Facebook und so weiter unter *#sportvereint* und *#wirsindstartklar* posten und veröffentlichen werden. Wir wollen gemeinsam mit vielen anderen Vereinen, ein großes Bild der Vielfältigkeit in den Sozialen Medien erschaffen.Der organisierte Vereinssport braucht eine Perspektive für eine schnellstmögliche weitreichende Öffnung des Trainingsbetriebes, denn Sport verbindet! 

Bitte helft uns dabei, damit endlich alle Sportlerwieder einen normalen Trainingsbetrieb in Gang bringen können.

Viele Grüße, Euer VereinsZukunft-Gestalten Team


Werte Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter,


wir benötigen Eure Hilfe und Unterstützung!!!

Am Montag veröffentlichte der Landessportbund Sachsen die Kampagne „Zeit für den Neustart“. Gemeinsam mit dem Oberlausitzer Kreissportbund sind wir Initiator dieser Aktion und konnten in den letzten Wochen die weiteren Kreis- und Stadtsportbünde aus Sachsen sowie auch unseren Landessportbund dazu gewinnen, die Ideen zu unterstützen.

Warum diese Kampagne?

Seit mehr als einem Jahr ist in großen Teilen dem organisierten Sport die Grundlage seines Wirkens entzogen wurden. Die Sportlerinnen und Sportler haben unter Einhaltung aller Coronaschutzvorgaben, mit Verzicht und dem Bewusstsein ihrer Vorbildfunktion, einen nicht unwesentlichen Teil in der Bekämpfung der Pandemie beigetragen. Der organisierte Vereinssport braucht jedoch dringend eine Perspektive für eine weitreichende Öffnung des Trainings- und Wettkampfbetriebes. Mit der aktuellen Coronaschutzverordnung werden aber die falschen Signale gesendet. Torsten Pfuhl als Präsident unseres Kreissportbundes schätzt die Lage wie folgt ein: „Eine sinnvolle und perspektivische Öffnung, auch und insbesondere in der Gleichstellung zu anderen Lebensbereichen, ist nicht im ausreichenden Maß zu erkennen. Hier muss zwingend eine Nachbesserung passieren!“. Kirchgänge, Biergartenbesuche, Stadtführungen, Kinobesuche, u.v.m. sind unter Vorgaben, jedoch ohne Beschränkung der Anzahl der Haushalte möglich. Eine Abkehr von der Regelung der zwei Haushalte, die gemeinsam Sporttreiben dürfen, sehen die wir als zwingend notwendig an, um überhaupt Sportbetrieb im Verein wieder ermöglichen zu können. Aktuell ist selbst bei einer Inzidenz unter 50 kein normaler Sportbetrieb in Sichtweite!

Wofür diese Kampagne?

Ziel des Aktionswochenendes ist es einerseits den organisierten Vereinssport zu präsentieren, andererseits auch auf die zwingend notwendigen Öffnungsschritte hinzuweisen. Vereine sollen dabei selbst kreativ werden und im Rahmen der geltenden Vorschriften für sich werben. Dies kann beispielsweise durch Lauf-Challenges, kleine digitale Wettbewerbe oder auch humorvolle Aktionen passieren. Begleitet wird dies online auf den diversen Kanälen wie Facebook, Instagram, Whatsapp oder der eigenen Homepage. Dazu wurde der Hashtag #sportvereint ins Leben gerufen. Dieser spricht für sich und die Dynamik des Sports, auf die es besonders jetzt ankommt.     
Seid also aktiv, seid kreativ und haltet euch dabei an die Corona-Regeln. Wir freuen uns auf ein buntes, vielfältiges, bewegtes und sportlich faires Wochenende mit der gesamten Sportfamilie aus unserem Landkreis Bautzen. Unterstützt damit unsere klaren Forderungen für eine weitreichende Öffnung des organisierten Vereinssports.

Vorschläge beider Kreissportbünde aus Ostsachsen für mögliche Öffnungsschritte:

Inzidenz unter 100 nach 7 Tagen:

Kontaktfreier Außensport möglich

Kontaktfreier Innensport in Kleingruppen bis 10 Personen möglich

Kontaktsport mit Negativtest 

Inzidenz nach 14 Tagen unter 50: 

Sportbetrieb ohne weitere Einschränkungen möglich 

 
Was könnt ihr nun tun?


Initiiert in einem für euch tragbaren Rahmen eine oder auch mehrere Aktionen, wie in der Ausschreibung dargestellt.

Bindet dafür Vereinsmitglieder, Unterstützer und Partner mit ein. 

Informiert uns gern über eure Aktionen via Mail (Bilder nicht vergessen) oder im Socialmediabereich mit dem Hashtag #sportvereint

Wer ein Banner aufhängen möchte, gibt uns bitte bis zum 25. Mai via Mail eine Info. (Banner siehe Anhang PDF Banner 3x 1 Meter, Stoff mit Ösen)


Sollten Rückfragen bestehen und weitere Infos notwendig sein, freuen wir uns über jede Rückmeldung.
Mit sportlichen Grüßen


Das Präsidium und die Geschäftsstelle des Kreissportbundes

Artikel 20.05.21 SZ/OLK

Wie Kinder unter Bewegungsmangel leiden SZ 12.05.21

Sport und Spiel im Freien - das war einmal. Inzwischen bekommen Kinder Diagnosen, die einst Senioren vorbehalten waren. Das liegt nicht nur an Corona.
 Hier macht kein Kind Sport: Ein Fußballplatz im Dresdner Ostragehege ist zur Eindämmung des Coronavirus mit Absperrband der Polizei gesperrt.

Berlin. Seit jeher galt: Landkinder sind fitter als Stadtkinder. "Inzwischen hat sich das aber umgekehrt", sagt der Trainings- und Bewegungswissenschaftler Urs Granacher. Dies gelte für Deutschland ebenso wie für andere Länder.

"Der Grund ist, dass es einen extremen Rückgang beim freien Spiel gibt", erklärt der Professor für Trainings- und Bewegungswissenschaft an der Universität Potsdam. "Bewegung draußen ohne organisierten Rahmen findet kaum noch statt." Auch auf dem Land werde lieber am Computer gedaddelt als die Bude im Wald gebaut. Wenn Kinder sich außerhalb des Schulsports überhaupt noch bewegten, dann meist in Sportvereinen - und da sei das Angebot in der Stadt meist weitaus besser als auf dem Land. "Wer dort nicht Fußball spielen möchte, kann schnell ein Problem bekommen."
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Die "Emotikon"-Studie in Brandenburg, in die seit 2009 fast 200.000 Drittklässler einbezogen worden seien, zeige vor allem eine schlechtere Ausdauer von Kindern. Das gelte auch bundes- und weltweit. "Die körperliche Fitness von Kindern ist erheblich schlechter als vor 20, 30 Jahren", sagt Granacher. Ein Begriff aus der Altersmedizin für den Kraftrückgang, die Dynapenie, werde nun auch auf Kinder angewandt und als pädiatrische Dynapenie bezeichnet. "Betroffene Kinder haben nicht mehr ausreichend Muskelkraft für spielerische Aktivitäten wie das Klettern auf einem Klettergerüst."

WHO-Empfehlung: 60 Minuten Aktivität täglich

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Kinder und Jugendliche täglich mindestens 60 Minuten körperliche Aktivität bei moderaten bis hohen Intensitäten. "Das ist die Minimalempfehlung wohlbemerkt", so Granacher. Weltweit erfüllt ein großer Teil der Kinder die Empfehlung nicht, bei den Jugendlichen bewegen sich nach den zuletzt verfügbaren Daten 80 Prozent nicht genug. "Und das war vor der Pandemie."
Schul- und Vereinssport, selbst der Weg zur Schule fielen nun aber über Monate weg. "Das ist noch mal ein Brandbeschleuniger", ist der Stuttgarter Bewegungsexperte Clemens Becker überzeugt. Binnen eines Jahres könne sehr viel Muskelmasse, Koordination und Ausdauer verloren gehen. Auch Granacher sagt, gerade weil es inzwischen weniger freies Spiel gebe, wirke sich der Ausfall von Schul- und Vereinssport besonders stark aus. 

"70 Prozent der Kinder in Deutschland betreiben normalerweise Vereinssport", sagt Dietmar Pennig, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Die ohnehin schon vorhandenen koordinativen Verluste hätten sich im Zuge der Pandemie ganz sicher noch einmal verschärft. "Der Profifußball durfte weiter trainieren - mir persönlich wären die Kinder wichtiger gewesen." Zumindest im Freien wäre da viel möglich gewesen.

Viele Stunden vor Bildschirmen

Während sich viele Kinder im ersten Corona-Lockdown - bei schönem Frühlingswetter - noch häufig draußen aufhielten, bewegten sie sich gemäß einer Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im zweiten Corona-Lockdown erheblich weniger als üblich. Eine andere Freizeitaktivität legte dafür immens zu: der Medienkonsum. Im Mittel saßen die in die Studie aufgenommenen 4- bis 17-Jährigen 222 Minuten am Tag vor Bildschirmen, 28 Minuten länger als im ersten Lockdown. War es lange nur das Fernsehen, das Kinder und Jugendliche stundenlang auf die Couch bannte, kommen heute Videospiele, Youtube-Videos und soziale Medien hinzu. Nach der Ende 2020 vorgestellten JIM-Studie stieg allein die tägliche Internetnutzungsdauer der 12- bis 19-Jährigen nach eigener Einschätzung von 205 Minuten im Jahr 2019 auf 258 Minuten in 2020. Weniger Bewegung bei höherem Medienkonsum - das sei "ein gefährlicher Cocktail", warnt Granacher. Es werde ganz sicher langfristige Auswirkungen für die betroffenen Kinder geben, wenn nicht geeignete Maßnahmen ergriffen werden. 
 Sport und Bewegung sind gerade für die Kleinen enorm wichtig. 
Davon ist auch Pennig überzeugt. Ein Minus an Bewegung in dieser lebensprägenden Entwicklungsphase habe Auswirkungen auf das gesamte Leben, sagt der Ärztliche Direktor und Chefarzt am St. Vinzenz-Hospital in Köln. Zum einen mieden Kinder, die etwa wegen mehr Gewicht und verschlechterter Motorik beim Spiel mit Gleichaltrigen häufiger verlören, das Toben und Spielen oft ganz. Zum anderen sei es generell so, dass sich das Bewegungsverhalten in Kindheit und Jugend verfestige. Aus inaktiven Kindern werden mit großer Wahrscheinlichkeit inaktive Erwachsene.

Wichtig ist den Experten zufolge nun, den Verlust an Koordination, Kraft und Ausdauer möglichst wieder aufzuholen. Dafür müssten an den Schulen gezielte Förderangebote geschaffen werden, so Granacher. "Sonst droht aus der Covid-19-Pandemie eine körperliche Inaktivitätspandemie mit allen negativen gesundheitlichen Konsequenzen zu werden." Zu berücksichtigen sei dabei, wenn der Sportunterricht wieder regulär stattfinden kann, dass es nicht auf demselben Fitness-Niveau wie zuvor losgehen könne. "Das Verletzungsrisiko ist vermutlich erheblich größer geworden." Zunächst müsse zwei bis drei Monate lang die körperliche Fitness wieder gezielt aufgebaut werden.


Das sei umso wichtiger, da diese sich auch auf viele andere Faktoren wie Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit positiv auswirke. "Es gibt bereits den Ansatz, Training so zu verschreiben wie man ein Medikament verschreiben würde", sagt Granacher. "An das breite Wirkungsspektrum von körperlicher Aktivität und Sport kommt keine Pille ran." (dpa)

https://www.saechsische.de/coronavirus/corona-kinder-bewegung-mangel-krankheit-isolation-5441325.html

 SZ/Bautzen 28.04.2021 15:45 Uhr

Erneut digitaler Sporttag in Bautzen

Die Initiative „Vereinszukunft gestalten“ ruft zum gemeinsamen Sportmachen auf – coronakonform und mit einem Ziel vor Augen.


Bautzen. Die Bautzener Initiative „Vereinszukunft gestalten“ ruft erneut zum gemeinsamen Sporttreiben auf. Der digitale Sporttag soll am 2. Mai um 10 Uhr starten. Nach Angaben der Initiative ist es der vierte Sporttag dieser Art.

4. Auflage VereinsZUKUNFT-Gestalten unter dem Motto: 

 

„Wir starten sportlich in den Mai“ 

 

Mit der vierten gemeinsamen Sportaktion möchten wir Euch anbieten mitzumachen. Am 02.05.21 könnt Ihr Eurem individuellen Sport nach geltender CoronaSchVO frönen. 

Beginnen werden wir den digitalen Sporttag pünktlich 10:00 Uhr

 

Mit dieser Aktion soll auf die schwere Zeit für Vereine jeglicher Art und private Sporteinrichtungen hingewiesen werden. 

 

Wir, die Initiatoren, stehen hinter der Forderung des DOSB an die Fraktionsvorsitzenden der Regierungskoalition: „Die Gesellschaft insgesamt und insbesondere die Kinder und Jugendlichen müssen endlich aus der inzwischen über ein Jahr anhaltenden Bewegungslosigkeit befreit werden. Mit Hilfe der bestehenden und bewährten Konzepte des Sports sowie der vielen Engagierten vor Ort können und müssen wir nun zeitnah sicher und verantwortungsvoll wieder starten.“

 

Ihr könnt uns aktiv sowie passiv unterstützen, indem Ihr Euch kostenfrei auf unserer Webseite anmeldet. Wie schon bei der dritten Auflage könnt Ihr Eure gesportelten Kilometer, verbrannte Kalorien und benötigte Zeit, zzgl. der Aktivität in die Ergebnisliste eintragen. Wer darüber hinaus noch ein Actionbild für unsere Webseite hat, der kann dies gerne an kontakt@vereinszukunft-gestalten.de mailen bzw. multimedial kundtun. #vereinszukunftgestalten 

 

Auch bei dieser Veranstaltung entstehen Kosten, die Ihr gerne mit einer kleinen finanziellen Unterstützung bei der Anmeldung kompensieren könnt. Überschüsse werden in die nächste Aktion fließen. Vielen Dank dafür schon im Voraus. 

 

 

Wir begrüßen auch die zahlreichen Aktionen im Landkreis Bautzen, welche auf unterschiedliche Art und Weise auf das Thema in den letzten Monaten aufmerksam gemacht haben und hoffen auf eine große gemeinsame Aktion des organisierten Vereinssport in der Oberlausitz

 

 

Sport frei! Euer Orga-Team

 

www.vereinszukunft-gestalten.de 

Auszug SZ 03.03.21 

Sport

Sinkt die Inzidenz unter 100, soll Individualsport alleine oder zu zweit und Sport in Gruppen von bis zu zehn Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich erlaubt werden. Bei einer Inzidenz unter 50 ist kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen bis zehn Personen im Freien erlaubt. Kontaktfreier Sport drinnen, etwa im Fitnessstudio, und Kontaktsport draußen soll erst erlaubt werden, wenn die Inzidenz 14 Tage lang stabil unter 50 bleibt – es ist aber möglich, mit tagesaktuellen Tests früher zu lockern.

https://www.saechsische.de/coronavirus/corona-merkel-lockdown-verlaengert-2021-maerz-deutschland-inzidenz-50-notbremse-schnelltests-5390949.html



Perspektiven für den Sport in Sachsen 24.02.21

LSB wendet sich mit offenem Brief an die Landespolitik

https://www.sport-fuer-sachsen.de/sportnachrichten/detail/lsb-wendet-sich-mit-offenem-brief-an-die-landespolitik/

3. Sportevent von www.vereinszukunft-gestalten.de


Die Initiatoren der Gruppe "Vereinszukunft-gestalten" haben am letzten
Februartag diesen Jahres, zum nächsten coronakonformen Sportevent
aufgerufen. Unter dem Motto "Wir machen mobil für den Sport und sammeln
 gemeinsam Kilometer"
haben die ehrenamtlichen Initiatoren ihre
 Online-Plattform zum nun 3. gemeinsamen Sporttreiben zur Verfügung
 gestellt. Auch diesmal gab es wieder eine rege Teilnahme von Sportlern
 aus verschiedenen Regionen und Vereinen. Über 100 Teilnehmer haben sich
eine Startnummer abgeholt und teilgenommen. Die Ergebnisse und viele
 Bilder sind auf der Homepage "
www.vereinszukunft-gestalten.de" zu sehen.

Die Initiatoren freuen sich über Anregungen und Wünsche, für ein
weiteres Event. Sie lassen aber auch das zweite Anliegen nicht aus den
Augen. Nach dem Gespräch beim Landrat von Bautzen steht nun ein Gespräch
 beim sächsischen Ministerpräsidenten an. Einen Termin gibt es bisher
 noch nicht.
Ein handfestes Konzept zum schnellen Öffenen der
 Sportvereine, ohne Abhängikeit von Inzidenswerten, haben sie bereits
 ausgearbeitet.
 
 
 Mit freundlichen Grüßen
 
 Initiative "vereinszukunft-gestalten"


3. Auflage VereinZukunft-Gestalten ist online!

Unter dem Motto: "Wir machen mobil für den Sport und sammeln gemeinsam Kilometer", könnt ihr am 28.02.21 ab 10:00 Uhr unser Projekt sportlich aktiv unterstützen und gleichzeitig etwas für eure Gesundheit tun (im Rahmen der jeweils gültigen CoronaSchVO!).

Dieses Mal wollen wir alle zurückgelegten Kilometer aufrechnen, um gleichzeitig auf die rund 10000 täglichen Schritte die von der Welt Gesundheitsorganisation empfohlen werden aufmerksam zu machen. Die 10000 Schritte entsprechen einer Distanz von ca. 6-7km, diese oder gern noch mehr könnt ihr zu Fuß, auf dem Rad, Ski, im Freistil oder Ruderboot zurücklegen - Hauptsache ihr bewegt euch!

PS.: Wer sich mit Athletik/Krafttraining beteiligt, kann auch die kcal/Zeit statt Kilometer angeben 🙂. Umrechnung: 500kcal = 5km
Wer auf unserer Webseite mit Bild veröffentlicht werden möchte, der schickt dieses bitte an kontakt@vereinszukunft-gestalten.de

NEU! Symbolische Anmeldegbühr von 1,-Euro für die anfallenden Ausgaben (Onlinedienste, Plakate)

 
Wir freue uns auf die gemeinsame Sportaktion. Euer Orga-Team

Artikel OLK / 13.02.21:  https://www.alles-lausitz.de/in-der-lausitz-geht-der-sport-viral.html
Artikel SZ / 17.02.21: https://www.saechsische.de/bautzen/lokales/initiative-ruft-zu-digitalem-sporttag-auf-5381123.html

Landrat trifft Sportler-Initiative
19.02.21

Wie geht es weiter mit dem Vereinssport? Landrat Michael Harig hat sich gestern mit einer Initiative von Sportlern um den Triathleten Maik Petzold sowie dem Kreissportbund getroffen, um über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Vereinssport und die Zeit nach Corona zu sprechen. An dem Gespräch nahmen Präsident Torsten Pfuhl und Geschäftsführer Lars Bauer vom Kreissportbund Bautzen, Kreisrat Mike Hauschild und Vize-Landrat Udo Witschas teil. Die Mitglieder der Initiative veranstalten regelmäßig digital organisierte Sportevents.

In einem sehr konstruktiven Gespräch wurde unter anderem darüber beraten, welche Wege es für den Sport geben könnte. "Mir liegt der Vereinssport am Herzen, Bewegung und soziale Kontakte sind gerade für Kinder und Jugendliche wichtig", so Landrat Harig. Die Corona-Lage müsse daher schnell und stabil unter Kontrolle bekommen werden, um auch hier wieder Öffnungsmöglichkeiten anbieten zu können.Unter anderem wurden Testkonzepte diskutiert, welche helfen können, den Schul- und Vereinssport so schnell als möglich wieder zu gewährleisten. Landrat Harig regte an, ein solches Konzept ggf. dem Kultus- und der Sozialministerin vorzustellen und eine pilothafte Einführung im Landkreis Bautzen zu prüfen.

Quelle: https://www.facebook.com/landkreis.bautzen/

Online mitmachen und so Vereinen die Stange halten


Bautzen. Die Initiatoren der Initiative „Vereinszukunft gestalten“ haben nach einem ersten Teilerfolg weitere Aktionen geplant. Zum Jahreswechsel wollen sie wiederholt das Thema Sport in den Fokus rücken, nachdem coronabedingt zahlreiche Klubs auch in der Oberlausitz ihren Trainingsbetrieb erneut einstellen mussten. „Unsere neue Aktion soll als sportlicher Jahresabschluss und Auftakt in das neue Jahr verstanden werden“, sagte Mike Hauschild. Der Unternehmer, dessen zwei Söhne direkt von dem Vereinsverbot betroffen sind, hat die Bewegung zusammen mit Sportlern und Leistungsträgern aus der Region aus der Taufe gehoben. „Die beliebten Silvester- und Neujahrsläufe fallen ja leider allesamt aus. Wir nennen die geplante Aktion deshalb ‚Silvester-Neujahrs-Sporttag’ – natürlich auf digitaler Ebene. Unser Ziel ist es immer noch, mit den beiden wichtigsten Entscheidern der Politik im Landkreis und im Freistaat ins Gespräch zu kommen.“ Nach dem Auftakt Anfang Dezember haben Mike Hauschild und seine Mitstreiter eigenen Angaben zufolge die Zusage von Landrat Michael Harig für eine solche Zusammenkunft erhalten. „Darüber freuen wir uns sehr und werden diese im Laufe des Januars gern wahrnehmen“, betonte der Spreestädter.

Gemeinsam soll das Augenmerk der Bautzener und Dresdener Politiker auf die besonderen Aufgaben und Möglichkeiten des organisierten Sports im Ringen um die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen gelenkt werden. „Dafür sehen wir Basissportler uns selbst auch in der Pflicht und dürfen uns nicht hinter den hauptamtlichen Funktionären verstecken“, meinte Sportlehrer und A-Lizenz-Triathlontrainer Maik Petzold. „Wir versuchen unseren neuen Aufruf auf verschiedenen neuen Wegen zu verbreiten. Wir haben dafür auch überregionale Kontakte angesprochen. Für jede Hilfe sind wir weiterhin sehr dankbar.“ Dass ein längerfristiges Verbot des Kinder- und Jugendvereinssports gravierende Folgen haben wird, davon sei weiterhin auszugehen. Das führe im ungünstigsten Fall zu einer Mehrung von Vereinsaustritten. Vor einer solchen Entwicklung hatten die Initiatoren bereits im Zusammenhang mit der ersten Aktion, Anfang Dezember, gewarnt. Das alles vor dem Hintergrund, dass beispielsweise in Berlin trotz der auch dort hohen Corona-Infektionszahlen die Ausbildung des Nachwuchses in den Vereinen nach wie vor gestattet ist. Davon profitieren die bis zu 12-Jährigen.

Mike Hauschild und seinen Unterstützern schwebt eine ähnliche Regelung für Sachsen vor. „Leider regiert in den Medien und damit auch bei vielen Menschen die nackte Angst vor einer Ansteckung“, startete er einen Erklärungsversuch. „Verkriechen scheint sinnvoller als gesund aktiv zu leben. Aber erst das verantwortungsvolle aktive Leben wird uns durch diese schwierige Zeit bringen und für den Neuanfang optimistisch genug sein lassen. Wir leisten dafür unseren Teil.“ Ab sofort könnten sich potenzielle Teilnehmer des Silvester-Neujahrs-Sporttages auf der Internetseite der Initiative anmelden und ihre persönliche Startnummer ausdrucken. Rückblick: Zur ersten Aktion hatten etwa 130 Teilnehmer davon Gebrauch gemacht. Es habe dafür sehr viel Lob gegeben, hieß es. „Wir möchten möglichst vielen Sportlern den Spaß am gemeinsamen Sporttreiben auf diese Weise erhalten“, erklärte Mike Hauschild einen weiteren Beweggrund für das Engagement. Eine Fotoauswahl sowie die Kontakt- und Anmeldedaten sind hier zu finden.

 
Roland Kaiser / 29.12.2020


 Bautzen 28.12.2020 13:00 Uhr

Bautzen: Sportler rufen zum Silvesterlauf

Gemeinsames Sporttreiben ist das Ziel vieler Vereine in Bautzen. Wegen Corona findet das aber anders statt als üblich. Die Fußball-Übungsleiter bei Budissa, Swen Fromelius und André Domsch, der Bautzener Triathlet Maik Petzold und Stadtrat Mike Hauschild (von links) rufen zum gemeinsamen Sporttreiben an Silvester auf. 
© SZ/Uwe Soeder  2 Min. Lesedauer 

Bautzen. Bautzener Sportler rufen auch in diesem Jahr zum Silvesterlauf auf. Fast 400 Läufer haben beim vergangenen Silvesterlauf vor knapp einem Jahr mitgemacht. Wegen der Coronapandemie soll das gemeinsame Sporttreiben in diesem Jahr aber anders stattfinden als üblich.


So können sich Sportfreudige online anmelden und eine eigene Startnummer ausdrucken. Sport treiben soll dann jeder für sich, entweder am 31. Dezember 2020 oder am 1. Januar 2021. Willkommen sind dabei nicht nur Jogger: Erlaubt ist jede Individual-Sportart, die unter Coronabedingungen getrieben werden kann. Im Netz können die Teilnehmenden dann ein Foto von sich und der Startnummer hochladen.

 

Zu der Aktion ruft die Bautzener Initiative „Vereinszukunft gestalten“ auf. Dahinter stehen zum Beispiel der FDP-Stadtrat Mike Hauschild, die Budissa-Übungsleiter André Domsch und Swen Fromelius sowie der Bautzener Triathlet Maik Petzold. Die Gruppe hatte bereits Anfang Dezember zum Sporttreiben aufgerufen – und die Fotos der Teilnehmenden ins Netz gestellt. Ihr Anliegen: mit Entscheidern der Politik im Landkreis und im Freistaat ins Gespräch zu kommen; darüber reden, wie Sporttreiben auch unter Coronabedingungen möglich ist. „Nach der ersten Aktion“, teilt Mike Hauschild mit, „haben wir bereits die Zusage auf ein solches Gespräch mit dem Landrat Michael Harig.“ (SZ/the)

Anmeldung: https://www.vereinszukunft-gestalten.de/

Nach der erfolgreichen Premiere am 06.12.20, gehen wir in die zweite Runde! Unter dem Motto: „Silvester-Neujahrssporttag“ können Interessierte/Unterstützer wieder ihrem individuellen Sport frönen und sowohl am 31.12.20 als auch am 01.01.21 „gemeinsam“ ein sportliches Zeichen setzen.  

 

Die Anmeldung ist bis zum 01.01.21 um 10:00 Uhr möglich. 

 

Für alle Teilnehmer gilt die aktuell CoronaSchVO! 
Der Schutz der Gesundheit steht an erster Stelle! 

 

Variante 1: Sport treiben am eigenen Wohnort mit der ausgedruckten Startnummer. START ab 10:00 Uhr 

 

Variante 2: Anmeldung zur Veranstaltung = Botschaft der Veranstaltung unterstützen 

  

Wer möchte, kann uns gerne Bilder von seinem Einsatz an folgende Mailadresse schicken: kontakt@vereinszukunft-gestalten.de.  Mit eurer Genehmigung werden wir diese auf unserer Homepage veröffentlichen. 

 

 

 Sport frei! Euer Orga-Team

 

Vielen Dank an 24 pm Werbeagentur GmbH

für die Erstellung unseres Logos .

Du kannst uns lokal, regional und digital unterstützen!

Variante 1: Anmeldung zur Veranstaltung mit Teilnahme in Bautzen am 06.12.20
(Teilnehmerlimit 250 Personen Stand 16.11.20 / Änderungen aufgrund der aktuellesten SächsCoronaSchVO werden zeitnah kommuniziert! Stand 30.11.20 wird die Veranstaltung nicht stattfinden. Wir melden automatisch alle Teilnehmer der Variante 1 auf Variante 2 um.

Der Schutz der Gesundheit steht an erster Stelle!


Variante 2: Anmeldung zur Veranstaltung ohne Teilnahme in Bautzen, dafür am eigenen Wohnort zur gleichen Zeit mit ausgedruckter Startnummer Sport treiben und Flagge zeigen!

START  10:00 Uhr  :-)


Variante 3: Anmeldung zur Veranstaltung = Botschaft der Veranstaltung unterstützen
 

Kampfansage gegen Vereinssportverbot/Oberlausitzer Kurier 28.11.20 


Ein Team von Enthusiasten, in dem sich jeder auf seine Art und Weise dem Vereinssport verschrieben hat. Es will Vereinen während des Corona-Lockdowns eine Stimme geben und mit der Politik ins Gespräch kommen. Foto: Initiative Vereinszukunft-gestalten

Nun also auch noch der Dezember: Weil die Corona-Infektionszahlen nicht so stark zurückgehen, wie es sich die Politik im Zuge der vor Wochen für einige Lebensbereiche verhängten Zwangspause erhoffte, müssen die Menschen weiterhin mit den bekannten Einschränkungen vorliebnehmen. Betroffen ist ebenso der Vereinssport. Doch der stellt nun die scharfen Regelungen infrage.

Bautzen.
Schluss mit dem Corona-Maßnahmen-Wirrwarr in Deutschland und Gleichberechtigung für alle! Das fordern fernab von der Parteienlandschaft in der Spreestadt aktive Vereinssportler mit Blick auf die in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin praktizierten Sonderwege. An der Ostseeküste dürfen Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren trotz der aktuellen Lage weiterhin in festen Strukturen einer körperlichen Betätigung nachgehen. In der Bundeshauptstadt erhalten Mädchen und Jungen bis zwölf Jahre diese Gelegenheit. „Vor dem Hintergrund der bereits im Frühjahr von vielen Vereinen eingereichten und von den Behörden genehmigten Hygienekonzepte ist es schwer zu verstehen, weshalb unsere Kinder nun plötzlich nicht mehr im Verein trainieren dürfen“, meinte unter anderem Handwerker Mike Hauschild. Auch sein Nachwuchs besuchte bis zum Beginn des neuerlichen Lockdowns die bis dahin angebotenen Trainingseinheiten. Doch seit November ist das im Landkreis Bautzen verboten. „Das nachzuvollziehen ist nicht einfach, wenn man Aussagen von Experten heranführt“, fügte der 48-Jährige hinzu. „Denen zufolge waren bislang im Kindervereinssport keine wesentlichen Ausbrüche von Corona-Erkrankungen zu beobachten gewesen.“ Zumal auch bekannt sei, dass bei den ganz jungen Semestern ein möglicher Krankheitsverlauf häufig geringer ausgeprägt und milder verlaufe als bei Erwachsenen. „Eltern können das durch die Zwangspause entstehende Defizit nicht ausgleichen“, ist sich der Bautzener sicher. Rückendeckung bekommt er von Maik Petzold, erfolgreicher Triathlet und Olympiateilnehmer in Athen 2004.


Spreestädter wollen auf Kornmarkt ein Zeichen setzen

„Kinder und Jugendliche brauchen die Gruppe als Motivator mehr als Erwachsene. Deshalb fahren sie ihre Aktivitäten in den meisten Fällen auf ein Minimum herunter. Dies wiederum hat zur Folge, dass gerade sehr aktive Kinder sich nicht beim Sport austoben und aggressives Verhalten an den Tag legen können.“ Eine solche Situation habe der 42-Jährige bereits einige Male auf dem Spielplatz erlebt. Vor diesem gesamten Hintergrund haben Mike Hauschild und Maik Petzold gemeinsam mit Übungsleitern von verschiedenen Vereinen eine Kampagne ins Leben gerufen. Ein öffentlichkeitswirksamer Auftakt ist für den 6. Dezember geplant – unter der Voraussetzung, dass die Politik hinsichtlich der Demonstrationsfreiheit die Maßnahmen nicht weiter verschärft. Eine Entscheidung stand zum Redaktionsschluss noch aus. „Die Aktion auf dem Kornmarkt hat dabei nicht die oberste Priorität“, weiß Maik Petzold. „Dafür aber die Online-Anmeldungen von möglichen Mitstreitern, da sich darüber weitaus mehr Individualteilnehmer gewinnen lassen, die wiederum Lobbyarbeit für ihren Verein machen.“ Und so soll das Ganze funktionieren: Die Aufstellung der Mitmachenden erfolgt ab 10.00 Uhr, der scharfe Start eine halbe Stunde später. „Wir stellen uns mit samt Mund-Nasen-Schutz in einem Raster mit Abstand zueinander auf. Jeder soll als Sportler erkennbar sein und sein Sportgerät dabei haben“, erklärte Mike Hauschild das angedachte Prozedere. „Wir wollen ein starkes Bild der Vielfalt der Freizeitsportler schaffen, um die derzeitigen Sportverbote für uns zu hinterfragen und im Endeffekt zu beenden.“

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Initiatoren befürchten Vereinssterben

Anmeldungen werden online entgegengenommen. Jeder Sportler, der nicht in Bautzen dabei sein kann, soll bei sich an diesem Tag mit seiner Startnummer Sport treiben und am besten seinen Einsatz mit einem Foto dokumentieren. Ziel sei es, auf diese Weise mit den Entscheidern in Bautzen und Dresden ins Gespräch zu kommen. Laut Mike Hauschild bestimmen Landrat Michael Harig und Ministerpräsident Michael Kretschmer darüber, was in der Region coronabedingt gestattet ist und was nicht. Dass ein längerfristiges Verbot des Kinder- und Jugendvereinsports gravierende Folgen haben wird, davon sei auszugehen. „Das führt zu einer Mehrung von Vereinsaustritten“, sagt auch Multisportler Maik Petzold und nicht nur er befürchtet: „Dies wiederum hat eine finanziell prekäre Situation für die Klubs zur Folge. Kündigungen von hauptamtlichen Trainern und der Rückgang ehrenamtlichen Engagements ist dann keinesfalls mehr auszuschließen.“ Beide wiesen nochmals darauf hin, dass Sport an der frischen Luft gesund für Körper, Geist und Seele sei. Er biete zudem das Potenzial für Vereinsaktivitäten in der Gruppe mit einem relativ geringen Ansteckungsrisiko, da das Training draußen stattfinde. Damit griff er ein Argument der Politiker auf, das durch die Wissenschaft bislang nicht entkräftet wurde.

Ein Kontakt zu den Initiatioren lässt sich unter anderem per E-Mail herstellen.

 Roland Kaiser / 28.11.2020


http://www.es-lausitz.de/kampfansage-gegen-vereinssportverbot.html 

Sächsiche ZeitungPLUS Bautzen 02.12.2020 06:00 Uhr

Sportler protestieren gegen Corona-Maßnahmen

Sportstätten müssen wegen Corona schließen. Dagegen setzen Sportler in Bautzen ein Zeichen. Nicht wie Querdenken – sondern ganz anders.

 Die Fußball-Übungsleiter bei Budissa, Swen Fromelius und André Domsch, der Bautzener Triathlet Maik Petzold und Stadtrat Mike Hauschild (von links) rufen zum Protest gegen die coronabedingte Schließung von Sportstätten auf. © SZ/Uwe Soeder 

 Von Theresa Hellwig  3 Min. Lesedauer 

Bautzen. Mit Abstand stehen vier Männer auf dem Kornmarkt in Bautzen. Einer hat ein Rad dabei, einer trägt einen Trainingsanzug, einer einen Badmintonschläger: Die Utensilien, die sie dabeihaben, stehen symbolisch für ihr Anliegen. Der Bautzener Triathlet Maik Petzold, die Budissa-Übungsleiter Swen Fromelius und André Domsch und Stadtrat sowie Vater zweier sportlicher Kinder, Mike Hauschild (FDP) haben sich zusammengefunden. Sie rufen zum Protest gegen die Schließung der Sportstätten wegen der Corona-Pandemie auf.


Dabei wollen sie aber nicht dicht an dicht nebeneinander stehen. Stattdessen wollen sie ihren Protest online abhalten. „Die Idee ist, dass sich die Teilnehmenden anmelden, Startnummern ausdrucken – und wir dann am 6. Dezember gemeinsam Sport treiben“, erklärt Mike Hauschild. Gemeinsam – aber jeder für sich, coronakonform. Die Teilnehmenden sollen sich beim Sporttreiben fotografieren. Anschließend sollen die Bilder auf der Homepage veröffentlicht werden.

Übungsleiter: "Kinder brauchen Sport als Ausgleich"

Eigentlich sollte die Kundgebung auf dem Kornmarkt stattfinden. Wegen der neuen Allgemeinverfügung haben sich die Organisatoren aber zu diesem neuen Weg entschieden. In der Zwischenzeit ist die Corona-Inzidenz im Landkreis Bautzen auf über 416 pro 100.000 Einwohner gestiegen.

An der Kernidee des Protests wollen die vier Männer trotzdem festhalten. Warum sie protestieren wollen? „Sport ist so wichtig für die Gesundheit“, sagt Swen Fromelius. Da geht es darum, Erkrankungen wie Diabetes vorzubeugen, sagt er. 


Und noch mehr. „Viele Kinder sind hibbelig. Sie brauchen Sport als Ausgleich. Vor allem Kinder treiben doch aber alleine keinen Sport“, ist er überzeugt. Als Übungsleiter fange man beim Training ziemlich viel ab, sei eine Stütze für die Kinder. Auch das sei wichtig.

Organisatoren grenzen sich von "Querdenkern" ab

Dabei gehe es dem Protest darum, eben nicht „Querdenken“ zu sein. Bei den sogenannten „Querdenken“-Demonstrationen war es immer wieder zu Ausschreitungen gekommen; Rechtsextremisten, Esoteriker und Reichsbürger protestierten in der Vergangenheit nebeneinander. Dicht an dicht standen die Teilnehmenden, ohne Maske. Davon wollen sich die Organisatoren des Protests in Bautzen abgrenzen. „Es geht uns nur darum, über eine Lösung zu reden“, sagt Mike Hauschild. „Dass wir da Normalität leben, wo es geht.“

Auch Swen Fromelius sagt: „Wenn Kontaktbeschränkungen notwendig sind, dann sind sie notwendig. Aber die Vereine haben ja alle Hygienekonzepte erarbeitet.“ Es sei selbstverständlich, dass bestimmte sportliche Übungen wegfielen – ebenso, dass die Duschen gesperrt sind. Ihm ist aber wichtig, dass die Sportstätten nicht monatelang geschlossen bleiben. „Wir sollten bei alledem eben nicht vergessen“, sagt er, „was Sport bezweckt.“

Die Online-Kundgebung findet hier statt: https://www.vereinszukunft-gestalten.de/

https://www.saechsische.de/bautzen/lokales/bautzen-sportler-veraergert-ueber-corona-massnahmen-5329344-plus.html

Petitionsschreiben vom 13.11.20

Sitzstreik! Vereinssport ist gesundes Leben! 


Landrat Harig 

Landratsamt Bautzen 



Sehr geehrter Herr Landrat Harig, 


wir, die gesundheitsbewussten Bürger des Landkreises Bautzen, sind von den Einschränkungen der erlassenen Allgemeinverfügung vom 24.10.2020 und des darin benannten Untersagen des Vereinssportes direkt betroffen. 


Wir sehen diesen Punkt der Allgemeinverfügung äußerst kritisch. Wir wünschen uns dazu einen Dialog und fordern diesen auch ein. In diesem möchten wir Ihnen gerne unsere Argumente darlegen. 


Nach dem ersten Lockdown haben die Sportvereine mit großen Anstrengungen Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt, um die Richtlinien der Hygieneschutzauflagen zu erfüllen. Auch unser Ziel war es, die Verbreitung von Covid 19 auf ein kontrollierbares Maß zu begrenzen. 


Es gab auch in den vergangenen Wochen, als die Fallzahlen anderenorts in die Höhe schnellten, im Vereinssportbereich kaum Fallmehrungen zu beobachten. Die Maßnahmen haben sich bewährt. 


Es war auch dringend notwendig, den Vereinssport wieder zu beleben, da bereits nach 2 Monaten das Ausmaß der fehlenden Bewegung sichtbar wurde. Nicht nur im sozialen Bereich entstanden Defizite, sondern auch die körperliche Fitness und die Psyche litten darunter. Durch den fehlenden Vereinssport haben leider viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene das Bewusstsein für körperliches Wohlbefinden verloren, oder gaben sogar ihre Vereinszugehörigkeit ganz auf. Das kostete die Vereine nicht nur Mitglieder, sondern auch viel Kraft, um durch Gespräche mit den Betroffenen und deren Angehörigen, die Motivation neu zu wecken 


Mit der aktuellen Allgemeinverfügung sind nun fast alle organisierten sportlichen Aktivitäten untersagt und mit Strafen belegt. Das kann unmöglich die richtige Antwort auf unsere gute Arbeit der letzten Monate sein! Vor allem wird es schwierig werden, diese Überzeugungsarbeit nochmals zu leisten. Dabei wird seit einigen Jahren die Prävention in Deutschland an oberste Stelle gesetzt. 

Warum? Weil es viel mehr Geld und Aufwand benötigt, die Schäden mangels sozialer Arbeit und mangels Bewegung, zu beheben. Dafür gibt es sogar einen gesetzlich vorgeschriebenen Präventionsleitfaden. Vor allem der Vereinssport kann diesen Leitfaden mit Leben füllen. 


Deshalb haben wir uns versammelt und wollen mit unseren Unterschriften und Anmeldungen zur Veranstaltung Gesicht zeigen, dass wir verantwortungsbewusste Bürger sind, die sich für den Vereinssport mit den bereits vorhandenen Hygienekonzepten stark machen, um einen Beitrag zur Gesunderhaltung aller Bürger zu leisten 


Sehr geehrter Herr Landrat Harig, wir fordern Sie zum Überdenken der Maßnahmen auf und bekräftigen unser Gesprächsangebot. 



Mit freundlichen Grüßen. 


Mike Hauschild, André Domsch, Maik Petzold und alle Unterstützer auf den beiliegenden Listen